Vorauszahlungen erfassen
Die Betriebskostenvorauszahlung wird monatlich vom Mieter geleistet. In der BKA werden die Vorauszahlungen der Abrechnungsperiode mit den tatsächlichen Kosten verrechnet – Ergebnis: Nachzahlung oder Guthaben.
Datenquelle
Die monatliche BK-Vorauszahlung wird beim Mietverhältnis erfasst (Tab „Miete", Feld „BK-Vorauszahlung"). Dieser Wert wird automatisch in den BKA-Assistenten (Schritt 4) übernommen.
Falls der Wert im Mietverhältnis nicht eingetragen ist, können Sie ihn direkt im BKA-Assistenten manuell erfassen.
Felder in Schritt 4
- Monatlicher Betrag – Die Höhe der monatlichen BK-Vorauszahlung in Euro (aus dem Mietverhältnis oder manuell)
- Anzahl Monate – Wird automatisch aus dem Mieter-Zeitraum berechnet (z.B. 12 bei Ganzjahr, 6 bei Halbjahr)
- Gesamtsumme – Automatisch berechnet: Monatlicher Betrag × Anzahl Monate
Berechnung
Die BKA verrechnet:
- Mieteranteil an den Gesamtkosten (berechnet über die Umlageschlüssel)
- minus Gesamtvorauszahlungen
- = Nachzahlung (positiver Betrag → Mieter zahlt nach) oder Guthaben (negativer Betrag → Mieter bekommt zurück)
Mieterwechsel
Bei Mieterwechsel innerhalb des Abrechnungszeitraums:
- Alter Mieter: Vorauszahlungen nur für den Zeitraum von Perioden-Start bis Auszugsdatum. Beispiel: Perioden-Start 01.03., Auszug 31.08. = 6 Monate × monatlicher Betrag.
- Neuer Mieter: Vorauszahlungen nur für den Zeitraum von Einzugsdatum bis Perioden-Ende. Beispiel: Einzug 01.09., Perioden-Ende 28.02. = 6 Monate × monatlicher Betrag.
Bei Mieterwechsel erstellen Sie für jeden Mieter eine separate BKA mit dem jeweiligen Mieter-Zeitraum (Felder „Mieter-Zeitraum Start/Ende" in Schritt 1).
Anpassung der Vorauszahlung
Ergibt die BKA eine deutliche Nachzahlung oder ein Guthaben, kann die Vorauszahlung für die Zukunft angepasst werden. Die Anpassung erfolgt im Mietverhältnis (Tab „Miete", Feld „BK-Vorauszahlung") – nicht in der BKA selbst.